Frankreich schlägt Serbien 25:22
Die internationale Wettkampfplanung gefällt Kai Wandschneider gar nicht: "In der Vorbereitung müssen wir wieder auf Kentin Mahé verzichten", hat der DHC-Coach kein Verständnis für die Ansetzung von Europa- und Weltmeisterschaften der Junioren in der wichtigen Phase vor dem Bundesligastart. Der 19-jährige Mahé (Foto) reiste am Dienstag nach Paris, von dort ging es mit dem Team weiter nach Bratislava - in der Slowakei hat gestern die U20-EM begonnen.Die Franzosen starteten mit dem 25:22-Erfolg gegen Serbien nach einem äußerst umkämpften Spiel. Frankreich führte in der ersten Hälfte bereits 10:5, konnte aber nur mit dem knappen 11:10 in die Pause gehen. "Nach dem Wechsel lagen wir sogar mit drei Toren zurück", informiert Mahé. Doch dann konnte die Mannschaft das Spiel erneut drehen - auch weil der Dormagener ein hervorragendes Spiel ablieferte. Er erzielte acht Tore und wurde nach der Partie als bester französischer Spieler ausgezeichnet. Die weiteren Gruppengegner sind Tschechien am Samstag und Dänemark am Sonntag.
Kurzweilige Anprobe im Zuschauertreff
Ähnlich wie ein Läufer braucht der Handballer den passenden Schuh, der ihm die ideale Ausübung seines Sports ermöglicht. Ein guter Handballschuh muss höchste Flexibilität für Laufbewegungen, beste Dämpfung und natürlich die Stabilität für sicheres Bremsen bieten. Claus Hanenberg von DHC-Ausrüster ASICS hatte jetzt die neue Generation der Hightech-Schuhe zum Anprobieren mitgebracht. Diese Anprobe dauerte übrigens nicht lange, die Dormagener Handballer waren relativ schnell von den ausgewählten Schuhen überzeugt. Verletzungen freilich kann auch das beste Laufgerät nicht verhindern - doch die Hoffnung ist vor allem bei Trainer Kai Wandschneider groß, dass nach der Rückkehr zu ASICS der Name des Unternehmens große Bedeutung auch für die DHC-Spieler hat: Anima Sana in Corpore Sano - Für den gesunden Geist im gesunden Körper.
Kai Wandschneider begrüßte fünf neue Spieler
Kennenlernen, erster Fototermin, erstes Training - Trainer Kai Wandschneider, Aufsichtsratsvorsitzender Heinz Lieven und Geschäftsführer Thomas Kempen begrüßten am Donnerstag die neuen Spieler und natürlich auch die Akteure, die zuletzt für den TSV Dormagen spielten und jetzt das gelungene Trikot des DHC Rheinland tragen. Die zwei Jüngsten konnten gestern nicht dabei sein: Kentin Mahé weilte bei der französischen Junioren-Auswahl und Daniel Schlingmann stößt erst nächste Woche wieder zur Mannschaft. Der Torwart wird in der kommenden Saison auf jeden Fall größere Spielanteile erhalten - er besitzt ein Doppelspielrecht und gehört auch zum Kader des Regionalligisten TuS Wermelskirchen. Die neu formierte Dormagener Mannschaft wird erstmals in einem Trainingsspiel am Freitag, 30. Juli, in Solingen gegen den Bergischen HC zum Einsatz kommen.
Freier Verkauf ab 2. August
Heute startete der DHC Rheinland den Vorverkauf für die Handball-Saison 2010/11 für die bisherigen Dauerkartenbesitzer. Pünktlich um 9 Uhr trafen die ersten Handball-Fans in der City-Buchhandlung an der Kölner Straße 58 ein, um ihre Karten für die 17 Heimspiele des DHC in der Toyota-Handball-Bundesliga zu erwerben. Die entsprechenden Tickets sind noch bis zum 30. Juli in der City-Buchhandlung reserviert. Der freie Verkauf beginnt dort am 2. August.DHC-Linksaußen Michiel Lochtenbergh übergab die ersten Dauerkarten persönlich an Kerstin und Timm Obermann. Das Foto zeigt von links: Joachim Kurth (DHC), Buchhändler Jorgos Flambouraris, Michiel Lochtenbergh, Kerstin und Timm Obermann, Roman Kaminski (DHC).
Tickets sind in der City-Buchhandlung bis Ende Juli reserviert
Morgen, am Donnerstag, 15. Juli, startet der Dauerkartenverkauf für die neue Saison ausschließlich in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58, für alle bisherigen Besitzer von Saisonkarten. Buchhändler Jorgos Flambouraris öffnet um 9 Uhr. Es besteht aber noch ausreichend Zeit für die Stammbesucher: Sie können die neuen Tickets bis zum 31. Juli erwerben, sie sind bis Ende des Monats reserviert. Linksaußen Michiel Lochtenbergh ist beim Verkaufsstart dabei.
Der freie Verkauf beginnt ab dem 2. August.
Marko Krsmancic komplettiert des Team des Handball-Bundesligisten DHC Rheinland. Der 20-jährige Serbe (geboren am 2. Dezember 1989) gilt als großes Rückraumtalent. Seine Wurfstärke konnte er zuletzt beim serbischen Erstligisten "Jugovic Unimet" Kac unter Beweis stellen. Der (Junioren-) Nationalspieler wird beim DHC auf den Positionen halblinks und in der Mitte flexibel einsetzbar sein, soll aber auch Abwehraufgaben übernehmen. "Marko Krsmancic ist entwicklungsfähig, verfügt jetzt aber schon über ein enormes Durchsetzungsvermögen", betont DHC-Teammanager Thomas Dröge. Krsmancic wird in der nächsten Woche in Dormagen erwartet. Erstmals kommen alle Spieler der neuformierten Mannschaft am Donnerstag, 22. Juli, zusammen. Einen Tag später ist Trainingsbeginn.
Zum Auftakt kommt Meister Kiel am 3. September
Eigentlich sollte die Saison 2010/11 für den DHC Rheinland am 28. August mit einem Auswärtsspiel bei TuS N-Lübbecke beginnen. Doch dort steht die Halle nicht zur Verfügung, das Spiel wurde auf den 6. November verlegt. Damit steht fest: Die Dormagener Handballer treten gleich dreimal hintereinander in der heimischen HRC-Arena an. Erster Gegner ist der deutsche Meister THW Kiel am Freitag, 3. September, am 10. September kommen die Füchse Berlin, fünf Tage später ist die SG Flensburg-Handewitt zu Gast. Das erste Pokalspiel findet am 22. September statt. Gespielt wird auch wieder Weihnachten: Am 2. Feiertag kommt N-Lübbecke. Das letzte Spiel des Jahres bestreiten die Dormagener am 29. Dezember in Kiel. Danach geht es in die WM-Pause - bis zum 9. Februar, wenn der DHC in Berlin antritt. Die Meisterschaftsrunde endet am 4. Juni mit dem Auswärtsspiel bei Hannover-Burgdorf.
Partnerschaft mit Derbystar ausgebaut
Aufbruchstimmung beim Dormagener Handball-Club Rheinland (DHC): Während die meisten Spieler eine Pause bis zum offiziellen Trainingsstart am 22. Juli einlegen können, hat für das Team der Geschäftsstelle die organisatorische Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison 2010/11 längst begonnen. Der neue Geschäftsführer Thomas Kempen sowie Joachim Kurth (Foto links) und Roman Kaminski (rechts) werden in Kürze nach der Fertigstellung der Geschäftsstelle an der Römerstraße 23 mitten in Dormagen anzutreffen sein. Die drei präsentierten jetzt die schon mit dem zusätzlichen Sponsornamen CHOYA versehenen Trikots, in denen die Mannschaft demnächst auflaufen wird. Dabei gibt es eine Rückkehr zur bewährten Partnerschaft mit dem Ausstatter Asics. Der Vertrag für die kommenden beiden Jahre wurde soeben unterzeichnet. Das weiße Trikot ist übrigens das Heimtrikot, das blaue wird in der Regel auswärts getragen. Kontinuität gilt für die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Derbystar, das in den nächsten drei Jahren Lieferant von Bällen und nun auch Bandagen ist.
Jetzt endete eine Ära: Der TSV Dormagen verabschiedete sich vom Profihandball, dafür übernahm der Dormagener Handball-Club Rheinland am 1. Juli den Geschäftsbetrieb - symbolisch war es die Ballübergabe von Frank Neuenhausen (Hauptgeschäftsführer des TSV Bayer Dormagen) an Thomas Kempen (links), den neuen DHC-Geschäftsführer.
Die Handball-Tradition beim TSV Bayer Dormagen wird natürlich aufrecht erhalten: Der Handballsport von den Oberliga Herren bis hin zu den jüngsten Bambinis wird unverändert vom TSV angeboten.
Japanischer Marktführer CHOYA auf dem Trikot
Der Dormagener Handball-Club Rheinland (DHC) startet mit einem zusätzlichen Trikotsponsor in die erste Saison: Die fünf Buchstaben CHOYA begleiten künftig die Handballer auf ihren neuen Shirts. Genuss zum Entspannen" ist das Motto des 1914 gegründeten japanischen Unternehmens mit seinem deutschen Firmensitz in Willich. In Japan ist CHOYA Marktführer als Anbieter des traditionellen Pflaumenlikörs, weltweit rangiert CHOYA mit seinen qualitätsvollen Produkten auf Rang 7. "Wir freuen uns auf diese Zusammenarbeit mit einer weltweit tätigen Firma", erklärt DHC-Geschäftsführer Heinz Lieven, der künftig die Aufgaben des Aufsichtsratsvorsitzenden beim DHC übernehmen wird. Auch CHOYA-Präsident Shigehiro Kondo und der deutsche General Manager Lothar Kuhlmann blicken der Partnerschaft mit großem Optimismus entgegen.